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Gnevsdorf

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Gnevsdorf liegt unmittelbar am Zusammenfluss von Havel und Elbe. Urkundliche Ersterwähnung 1448 als „Gnevestorpe“, bedeutet der Name „Gnev“ übersetzt „falscher Boden“, da hier vorrangig Lehm- und Tonboden vorhanden ist.

 

Sehenswert ist der in den Jahren 1937 – 1956 erbaute Havelvorfluter, das sogenannte „Gnevsdorfer Wehr“. Die Dorfstraße wird gesäumt von Birnbäumen und auf der einen Seite sind große gut erhaltene Bauerngehöfte gelegen

 

Gnevsdorf

 

In der Dorfmitte liegt die kleine, im Fachwerkstil, erbaute Kapelle. 1686 als Taufkapelle belegt, wurde sie 1722 von Frau Sophia Charlotte de la Chevallerie, verehlichte von Grumbkow, erneuert. Die Kapelle diente nur für besondere Anlässe wie Taufen oder Hochzeiten.

 

Zum Gottesdienst ging man nach Rühstädt. Nach der Wende wurde die Kapelle mit öffentlichen Mitteln und einer großzügigen Spende der Partnergemeinde Drabenderhöhe restauriert. Heute finden regelmäßig Gottesdienste statt.