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Zauchwitz

Graugänse schwärmen an einem Herbstmorgen im Zauchwitzer Busch aus

 

 

ZAUCHWITZ mit dem Gemeindeteil Körzin

Perlen im Naturpark

 

Gestern:

Zauchwitz ist ein klassisches Straßendorf und wurde 1317 erstmals urkundlich erwähnt. Ein Henningus de Zuchwitz unterschrieb damals die Besitzurkunde für ein Grundstück. Schmuckstück des Ortes ist die Kirche, aus Feldsteinen errichtet und erstmalig 1459 erwähnt. Im Jahr 1650 wurde das im 30-jährigen Krieg zerstörte Gotteshaus wieder aufgebaut. 1894 erhielt es eine Orgel. Der Turm wurde durch Beschuss im Mai 1945 zerstört und in den Jahren 1992 bis 97 mit veränderter Turmspitze neu errichtet.

 

Heute:

234 Einwohner leben in diesem Ortsteil, 61 weitere in dem dazugehörigen Gemeindeteil Körzin. Die östlich von Beelitz gelegene Region erfreut sich großer Beliebtheit: Vom neu gestalteten Kreisbereich (Kreuzpunkt in 4-Städterichtung) aus können Wanderungen und über den neuen Radweg Radtouren in das schöne Landschafts– und Naturschutzgebiet der Nuthe-Nieplitz-Niederung unternommen werden. Ornithologen finden in den weitläufigen Niederungen zwischen den Ungeheuerwiesen und dem Zauchwitzer Busch eine besonders große Artenvielfalt und können Gänse, Kraniche und Fischadler aus der Nähe erleben.

Über die Grenzen des Ortsteils hinaus sind die Veranstaltungen des Kürbis– und Spargelhofs beliebt. Die Reiterhöfe, das Reise– und Tourismus-Museum „Die Reisekugel“ — das einzige seiner Art in Deutschland —sowie Hotel und Gastronomie kümmern sich liebevoll um ihre Gäste.

Das neu gestaltete Dorfgemeinschaftshaus  mit seinem Hof steht Bürgern des Ortes für Veranstaltungen zur Verfügung und wird unter anderem von den vielen Vereinen wie der Feuerwehr, den Sportvereinen und den Landfrauen rege in Anspruch genommen.