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Manker

Kirche von Manker

Manker liegt am Nordrand des Rhinluchs auf der so genannten Ruppiner Platte, die gute Voraussetzungen für den Ackerbau bietet. Neben einem Rittergut gab es auch Bauernhöfe.

 

Das Dorf wurde 1365 erstmals indirekt im Zusammenhang mit Nycolaus Manquer aus Neuruppin erwähnt. Die Bedeutung des Namens Manker soll „Brotaue" sein. 1388 wurde von einem Turm in Manker berichtet. 1590 wurde erstmalig ein Krug beurkundet. Auch Manker blieb im 30-jährigen Krieg nicht von der Zerstörung verschont.

 

Die günstige Lage an der ehemaligen Berlin-Hamburger Landstraße war ausschlaggebend dafür, dass bis 1730 Manker eigene Marktgerechtigkeit hatte. Ab 1789 wurde im Rhinluch Torf abgebaut. 1860 hatte der Ort neben einer Getreidemühle zwei Ziegeleien und eine Brennerei. Ende des 19. Jahrhunderts wurden 590 Einwohner gezählt. Die Feldsteinkirche entstand im Kern bereits im 13. Jahrhundert.

 

Markant sind vor allem die das Erscheinungsbild prägenden rechteckigen Feldsteine. In den Jahrhunderten wurden jedoch viele Veränderungen vorgenommen. Die Kirche besitzt eine reiche Innenausstattung. Neben ihr steht das imposante, 1915 errichtete Spritzenhaus. Auf dem nördlich gelegenen Friedhof gibt es einige sehenswerte Familiengrabstätten. Bereits 1990 erhielt Manker einen Dorferneuerungsplan.

 

Folgende Maßnahmen wurden bisher realisiert: Die Straße Am Feldberg wurde ausgebaut. Der gesamte Ort erhielt eine neue Straßenbeleuchtung. An der Straße nach Küdow-Lüchfeld wurde ein Gehweg errichtet. Das Gelände des ehemaligen Freibads wurde zu einem Festplatz umgestaltet. Schon 1993 erhielt Manker ein neues Feuerwehrgerätehaus. Weiterhin entstand das Gemeindezentrum und es wurden drei neue Bushaltestellen eingerichtet.

 

 

 

 

(16845) MANKER

 

Einwohner: 321

 

Ortsvorsteher:

Uwe Dittmann

 

Ortsbeiratsmitglieder:

Melanie Dittmann

Rüdiger Brandt