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Chossewitz

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Man soll die Jubiläen feiern nach den ältesten gefundenen urkundlichen Erwähnungen. Das Historische Ortslexikon für die Niederlausitz verzeichnet für Chossewitz eine Urkunde vom 06. April 1368. Durch Ortskundige Hobbyhistoriker und auch forciert durch den ehemaligen Leiter des Beeskower Kreisarchives konnten schon in den 70-er Jahren in einem weiteren Urkundenverzeichnis die Schenkungsurkunde Kaiser Heinrichs II. an das Kloster Nienburg vom 8. August des Jahres 1004 gefunden werden in der 2 Städte und 5 Ortschaften im Gau Lausitz genannt werden. Eine der genannten Ortschaften ist Gostewissi = Chossewitz. Und so wurde 1979 unter großem Einsatz vieler Bewohner des Dorfes die 975-Jahrfeier als die älteste Gemeinde im damaligen Bezirk Frankfurt (Oder) begangen.

In einer zweiten Urkunde des Papstes Innocenz an das Kloster Nienburg wird unter anderem dem Kloster der Besitz von Chossewitz am 4.Juni 1216 bestätigt. Und beide Urkunden liegen zeitlich weit vor den im Ortslexikon in Marburg genannten Daten. Gerade auch deshalb sind die Chossewitzer stolz auf Ihr rundes Jubiläum und bereiten es in einem Festkomitee vor.

Um 1665 beim Ordensamt Friedland wird der Ort wie folgt beschrieben:
"Das Ordens Dorff Chossewitz, grentzet kegen Morgen mit der Schlube und dem Dorffe Hentzendorff, kegen Mittage mit Groß Muckro, kegen Abend mit Groß und Klein Briesen, kegen Mitternacht mit Oelßen und der Chieselwitzischen Mühle.

In diesem Dorffe ist eine Kirche, darinnen der Pfarrer von Grunow uff den dritten Sonntag prediget. Selbige hat an Aeckern ein Stück bey Brietzken, Stück zu ungefehr 2 Scheffel Außaat, kan, wenns reyne gemachet, nur alle 6 Jahre gesäet werden..."

 

Siehe auch www.chossewitz.de

Chossewitz 1
15848 Friedland OT Chossewitz

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