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Giesenhorst

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Giesendorf gehört zu den zahlreichen Luchgemeinden, die im 18. Jahrhundert als Kolonistendörfer angelegt wurden. 1774 wurden auf der damals noch als ,,Auf dem Gierschlag'' bezeichneten Fläche 16 holländer als Milchviehbauern und 14 fränkische Kolonisten als Hopfengärtner angesiedelt. Hopfen gedieh allerdings nicht in dieser Gegend und verschwand daher bald. Seit 1775 heisst das Dorf ,,Giesenhorst''. Der Name wurde angelegt vom Familienamen Giese, einem der ersten Siedler, sowie ,,Horst'' = Erhebung. Die Gehöfte sind in Rhinnähe locker verstreut. In neuerer Zeit sind etliche Großstädter zugezogen, welche die Gehöfte vor allem als Zweitwohnung nutzen. 1950 wurde die ebenfalls 1775 gegründete Kolonie Siegrothsbruch mit dem Gemeindeteil Blumenau eingemeindet.