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Dessow

Dampfmaschine aus dem Jahr 1906

Das Dorf wurde 1357 erstmals in einer Urkunde über die Altarstiftung im Havelberger Dom erwähnt. In den folgenden Jahren war Dessow im Besitz mehrerer adliger Familien wie die von Gadow, von Rohr, von Wahlen Jürgas, von Rathenow, von Krosigk. Ab 1791 war der Besitz in den Händen derer von Chasot, der Berliner Stadtkommandant von 1807-1809 war.  In diese Zeit fiel auch der Bau des Schlosses (wahrscheinlich nach Plänen von Schinkel) und der Bau der Kirche.

 

Nach den von Chasot kamen die von Grabow, von Witzleben und dann derer von Kriegsheim. Dieser ließ dann im Jahre 1867 die Brauerei errichten, um die angebaute Gerste und die Nebenprodukte des Brauprozesses regional zu nutzen. Von 1912-1972 war die Brauerei eine Wirtegenossenschaft und nach der Wende kam sie in den Besitz der Öttinger Brauerei.

 

2009 wurde sie dann nach ununterbrochener Produktion seit 1867 geschlossen.

Heute erinnern noch das Museum in der ehemaligen Schlosserei (u. a. mit Werkzeugen aus der Geschichte der Brauerei), die Darre (früher zum Trocknen der Braugerste) und die denkmalgeschützte Dampfmaschine aus dem Jahre 1916, welche anläßlich des 100 Geburtstag zum Laufen gebracht wurde.

 

Die Besichtigung des Museums sowie der Dampfmaschine in der „Alten Brauerei“ kann nur nach vorheriger Absprache bzw. Voranmeldung erfolgen.

Die Darre befindet sich im Turm und eignet sich für Ausstellungen, Lichtspiele u. a.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Herrn E. Dürr unter der Tel.-Nr.: 0157/34741152

 

Einwohnerzahl Dez. 2016 :    260


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24.11.​2018
Adventsmarkt in Dessow
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