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Klein Glienicke

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Der Ortsteil „Klein Glienicke“, im Potsdamer Nordosten gelegen, ist ein verträumter Ort zwischen der Landeshauptstadt und Berlin. An der „Glienicker Lake“ hat man von verschiedenen Terrassenrestaurants einen herrlichen Ausblick über die Ausläufer der Havel, und man kann zudem das „Dampfmaschinenhaus“ und das Schloss auf der „Babelsberger“ Seite erkennen. Von dort erreicht man „Klein Glienicke“ über die „Allee nach Nowawes“. Die Brücke, die man passieren muss, ist einspurig und mit einer Ampel geregelt. Auf längere Wartezeiten sollte man sich deshalb einrichten. Für Besucher der Stadt jedoch ist ein ausgedehnter Spaziergang durch den Park Babelsberg mit Blick auf die Glienicker Brücke eine gute Möglichkeit, die Schönheit von Potsdam und seiner Parklandschaften zu erfahren. Eine wunderschöne Möglichkeit zum Entspannen bietet das Glienicker Schloss und der dazugehörige Landschaftsgarten. Der Park wurde im 19. Jahrhundert unweit der „Glienicker Brücke“ und dem „Park Babelsberg“ angelegt. Die Anlagen wurden nach italienischen Vorbildern von Schinkel und Lenné großzügig entworfen und sind heute einbezogener Teil der Potsdamer Kulturlandschaft. In dem riesigen Park stehen zahlreiche Skulpturen. Die Wiesen können im Sommer zum Liegen und für Ballspiele genutzt werden. Von „Wannsee“ aus führt die „Königstraße“ über die „Glienicker Brücke“ nach Potsdam. Diese Brücke über die Havel ist eine Eisenkonstruktion aus den Jahren 1908/09. Die „Glienicker Brücke“ wurde im 2. Weltkrieg zerstört und 1949 als „Brücke der Einheit“ von der DDR wieder eröffnet. Während des Kalten Krieges war sie ein berühmter Austauschplatz von Spionen aus Ost und West. Bis zum 10. November 1989 durften zudem nur alliierte Militärs und Diplomaten die Brücke passieren. Heute führen von hier wieder zahlreiche Wanderwege entlang des „Jungfernsees“ zum Schloss Cecilienhof oder auf der Berliner Seite nordwärts zur Pfaueninsel. (Text: Marcel Weichenhan)