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Fichtenwalde

Spielende Kinder auf dem Hans-Grade-Platz

FICHTENWALDE

Waldsiedlung mit Wohlfühlfaktor

 

Gestern:

Fichtenwalde ist der jüngste Ortsteil der Stadt Beelitz: 1908 als Wochenendsiedlung  von Erholung suchenden Berlinern gegründet, wurde der Ort mit dem Ausbau der Infrastruktur in den 1920er Jahren für viele zum festen Wohnsitz. Die saubere Luft und die idyllische Lage in den dichten Wäldern auf dem Beelitzer Sander boten eine verlockende Alternative zum Großstadttrubel. „Raus in die Fichten“ hieß es damals, obwohl ja eigentlich Kiefern gemeint waren. 1929 erhielt die Siedlung offiziell den Namen Fichtenwalde, 1950 wurde sie selbstständige Gemeinde.

Nach der Wiedervereinigung erlebte Fichtenwalde einen rasanten Aufschwung als Wohnort. Innerhalb nur eines Jahrzehntes verdreifachte sich die Einwohnerzahl.

 

Heute:

Mit 2800 Bürgern ist Fichtenwalde heute der zweitgrößte Beelitzer Ortsteil und nach wie vor bei jungen Familien und Pensionären als Wohnort gefragt. Das liegt immer noch vor allem an der ruhigen Wohnlage unter dem Dach der Bäume — bei gleichzeitig optimaler Verkehrsanbindung. So ist die Zufahrt zur Autobahn 9 nur einen Kilometer vom Ortsausgang entfernt, ein Bus nach Potsdam fährt stündlich. Außerdem gibt es hier eine gute Nahversorgung mit Lebensmittelmärkten und einer Postfiliale sowie kirchliche Einrichtungen. Fichtenwalde verfügt auch über eine eigene Kita, eine Grundschule, einen Jugendclub sowie Allgemein– und Fachärzte und Heilpraktiker. Den Anwohnern stehen auch  Sportanlagen sowie das Hans-Grade-Haus als gesellschaftlich-kulturelles Herz des Ortes zur Verfügung.

Das Leben pulsiert in Fichtenwalde in besonderem Maße: Es gibt zahlreiche Vereine, in denen sich Bürger zum Beispiel für die Feuerwehr oder die Kinder im Ort engagieren und in denen sie ein gutes Stück ihrer Freizeit miteinander teilen. So ist es auch in der Sportgemeinschaft Fichtenwalde 1965, dem mit rund 400 Mitgliedern größten Verein im Ort. Seit Jahren stellt die SG Landes– und Kreismeister im Kraftsport oder Tischtennis.

Jährliche Höhepunkte für Einwohner und Gäste sind das Sommerfest im Juni und der traditionelle Zapfenmarkt im Dezember. Übrigens: 2003 wurde in Fichtenwalde die Datschen-Szene für den Film „Goodbye Lenin“ gedreht.