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Kemmen

Kirche

Kemmen

 

Kemmen wurde 1495 erstmals erwähnt, der Name leitet sich ab vom sorbischen Wort „kamen" -  Stein.

Die kleine Kirche stammt in ihren Grundmauern aus dem Jahre 1346. Nach ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg ließ sie der Kanzler der Niederlausitz, Planck,  wieder aufbauen.

Er holte auch den in Calau gebürtigen  Künstler und Bildhauer Andreas Schulze und den Maler Martin Heber aus Cottbus hierher. Sie gestalteten 1649 den Altar, die Kanzel und die Taufe, die durchaus sehenswert sind.

Kemmen war ein Gutsdorf. Noch heute ist erkennbar, dass alle Bauerngehöfte auf der Nordseite der Straße errichtet wurden.

Auf dem Gut Kemmen ist heute der Betrieb "Landwirtschaft - Mutterkuhhaltung auf Gut Kemmen" von Peter Schollbach angesiedelt. Kernstück des Gutes ist die Mutterkuhhaltung und die Zucht prächtiger "Uckermärker".

 

Schadewitz

 

Einen Kilometer nördlich von Kemmen befindet sich seit mindestens 1434 der Gemeindeteil  Schadewitz.

Erster Siedler war ein Burgunder mit Namen Schaden.

Dieser soll sich jedoch schon vor etwa 2000 Jahren dort eingefunden haben.

Im Wald, westlich des Dorfes, kann man noch zwei so genannte Teufelssteine entdecken.

 

Säritz

 

Säritz, nach dem sorbischen Wort „sarek" - hinter dem Bach Kleptna - wurde erstmals 1461 erwähnt.

Dieser Ort war seit 1635 der sächsischen Landvogtei als sogenanntes Amtsdorf direkt unterstellt.

Nach der politischen Wende 1990 sind auf der Kemmener und der Buckower Straße viele Einfamilienhäuser entstanden.

Wichtige Betriebe sind der Spargelhof Hurraß, Paschkes Transportbetrieb und die Landwirtschafts-GmbH Säritz.