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Tarmow

Kirche von Tarmow

Das im Jahr 1294 erstmals erwähnte Tarmow (Terme) liegt am Rande des Ländchens Bellin zum sich nach Norden anschließenden Rhinluch.

 

Bis 1571 war es im Besitz der Bischöfe von Havelberg, danach gehörte es zum damaligen Amt Fehrbellin. Der ursprüngliche Ortskern ist das Gebiet an der Dorfstraße. Markantestes Bauwerk ist die 1835 im Rundbogenstil (Schinkel-Stil) errichtete Dorfkirche, deren Planung und Bauleitung Friedrich Wilhelm Eduard Jacobi oblag. Sie zählt heute zu den „qualitätsvollsten klassizistischen Dorfkirchen" des Landes Brandenburg.

 

Um 1840 hatte der Ort etwa 200 Einwohner, zwei Ziegeleien und eine Windmühle. Die Torfgräberei im Rhinluch führte jedoch sehr schnell zu einer Verdoppelung der Einwohnerzahl. Das Dorf wuchs über die bisherigen Grenzen hinaus, auch die Bebauung an der „Chaussee" von Fehrbellin nach Hakenberg entstand. Dass Tarmow ein eigenes Badegewässer hat, ist auf den Autobahnbau (Berlin-Hamburg) in den Jahren 1972 bis 1974 zurückzuführen. Durch Aushub von Sand für die Trasse durch das Luch entstand der Tarmower Badesee.

 

Abseits vom Ort, aber auch in der Gemarkung Tarmow, liegen Teile des ab 1992 errichteten Gewerbeparks „Ländchen Bellin". Zu den Neuerungen in Tarmow seit 1992 gehören vor allem Maßnahmen des Straßen- und Wegebaus in der Dorfstraße, der Küsterstege, im Weg am Kietz, im Weg zum Badesee und in der Kuhstege von der Dorfstraße bis zur Brücke am Rhin. Der Ort erhielt auch eine neue Straßenbeleuchtung und eine Schmutzwasser-kanalisation.

 

2004 konnte ebenfalls das neue Gemeinde- und Feuerwehrhaus seiner Bestimmung übergeben werden.

 

 

 

 

(16833) TARMOW

 

Einwohner: 305

 

Ortsvorsteher:

Detlef Petzke

 

Ortsbeiratsmitglieder:

Edelgard Rennefahrt

Hellmut Riestock