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Walchow

Kirche von Walchow

Am Nordrand des Rhinluchs liegt das 1445 erstmals als „to Walchou" (Dorf eines Walech) genannte Straßendorf. Die kaiserliche Armee unter Gallas brannte das Dorf 1638 vollständig nieder. Dem brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm ist es zu verdanken, dass der Ort in den Jahren 1652 und 1699 mit 13 holländischen und Pfälzer Familien wieder besiedelt wurde.

 

Walchow gehörte seit dieser Zeit vollständig zum Amt Ruppin. Davor hatten u.a. auch die von Wuthenow, die von Zieten und die von Gladow Besitzanteile. Durch den Torfabbau im Rhinluch entwickelte sich Walchow zu einem wohlhabenden Dorf mit über 300 Einwohnern. Ursprünglich gehörte auch Dammkrug zu Walchow (seit 1994 zu Langen). Die etwas abseits stehende aus roten Ziegeln bestehende neogotische Kirche wurde 1851/52 errichtet. Bemerkenswert ist auch die Grabanlage der Familie Hölsche-Zerahn aus dem Jahr 1868 auf dem Friedhof. Großwüchsige Linden, Eichen und Kastanien säumen heute die Dorfstraße, an der einige stattliche Bauernhöfe aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts liegen.

 

2003 konnte die Erneuerung der Dorfstraße abgeschlossen werden. Dazu gehören auch die neue Straßenbeleuchtung, die Trinkwasserleitung (1995), die Schmutzwasserkanalisation und eine Buswarte-halle. Weiterhin wurden in den letzten Jahren das Feuerwehrgebäude, das Gemeindehaus und das Kriegerdenkmal (2002) saniert sowie ein Festplatz hergerichtet.

 

 

 

 

(16833) WALCHOW

 

Einwohner: 191

 

Ortsvorsteher:

Burkhard Brandt

 

Ortsbeiratsmitglieder:

Ilona Drietchen

Lutz Janiszewski