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Maulbeerwalde

Gutshaus mit Parkanlage

Der Ortsteil entstand im 18. Jahrhundert. Unter Schirmherrschaft des preußischen Königs, Friedrich des Großen, entstand auf der wüsten Feldmark zweier Dörfer, Ferchow und Steckelsdorf, eine neue Gemeinde, in der er beabsichtigte, den wirtschaftlichen Aufschwung durch Seidenindustrie zu fördern. Es wurden große Maulbeerplantagen angebaut. So erhielt Maulbeerwalde bei seiner Gründung 1751 den Namen.

Einwohner:

  • 235 Einwohner (am 30. Juni 2006)
  • 4,62 % der Gesamtbevölkerung der Gemeinde Heiligengrabe

Fläche:
  • 1.197,53 ha
  • 6,64 % der Gesamtfläche der Gemeinde

Gewerbe:
  • nach der Art der vorhandenen Nutzung entspricht Maulbeerwalde dem Typ eines Dorfgebietes
  • im Dorfgebiet sind nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe (z. Bsp. Einzelhandel, Schank- und Speisewirtschaften, Betriebe des Beherbergungsgewerbes) zulässig

Historie:
  • enstand unter der Schirmherrschaft Friedrich des Großen Mitte des 18. Jahrhunderts auf der wüsten Feldmark der Dörfer Ferchow und Steckelsdorf zur Förderung der Seidenindustrie
  • aus diesem Grund erfolgte die Bepflanzung mit Maulbeerbeerbäumen
  • auffallend sind die reichen, alten Baumbestände im Umfeld des Gutes
     


Wohnen:

  • keine neuen Baugebiete
  • der örtliche Bedarf lässt sich in der abgerundeten Ortslage realisieren


Soziale und kulturelle Einrichtungen:

  • "Waldstadion" mit angegliederten Kinderspielplatz wird vom SV Prignitz Maulbeerwalde e.V. genutzt
  • jährliche Höhepunkte des Gemeindelebens sind das Landsportfest und der Tag des Brandschutzes

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Telefon (033962) 50809