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Geesow

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Allgemeines
Geesow grenzt im Süden direkt an Gartz (Oder), wo gleichzeitig der Sitz der Amtsverwaltung ist. Der Ort hat eine landschaftlich reizvolle Lage in einer schmalen Senke. Geesow ist Etappe verschiedener Wanderrouten und liegt in der Nähe eines überregional bedeutsamen Naturschutzgebietes (Geesower Hügel). Günstig ist die Nähe zu den Grenzübergängen Pomellen, Rosow und Mescherin.

Einwohnerzahl: 219
Gesamtgröße: 787 ha
Entfernungen: Gartz (Oder) 6 km, Schwedt (O.) 25 km

Geesow gehört mit Friedrichsthal und Hohenreinkendorf zur Stadt Gartz (Oder).

Verkehrstechnische Einbindung
Geesow ist über die Bundesautobahn A 11 Berlin - Stettin an das überregionale Verkehrsnetz angebunden. Die Autobahnabfahrten Schmölln und Penkun erschließen den Amtsbereich. Über Penkun gelangt man auf die Bundesstraße B 113, die über Tantow führt und im Norden der Gemarkung Geesow die B 2 kreuzt und weiter nach Mescherin, zur deutsch-polnischen Grenze verläuft. Etwa 5 km von Gartz entfernt liegt der Abzweig von der B 2 auf die Gemeindestraße, über die man nach knapp 1 km die Ortslage von Geesow erreicht.

Einen Bahnanschluß gibt es in Geesow nicht mehr. Der nächste Bahnhof der Regionalbahn an der Linie Berlin - Stettin befindet sich in Tantow, der über die Bundesstraße B 2 und B 113 oder über eine untergeordnete (Feld-) Wegeverbindung über Freudenfeld und weiter entlang der Salveyniederung zu erreichen ist.

Geschichte

1269
Geesow wurde erstmalig urkundlich erwähnt.

1479
Geesow wurde als "Stadteigentumsortschaft" von Gartz bezeichnet.

1620
wird Geesow als Stadtgut von Stettin genannt

1618-1648
tobte der Dreißigjährige Krieg und verwüstete das Dorf

1723
Wiederaufbau des Dorfes

1740
gab es bei Geesow 3 Wassermühlen und 4 Windmühlen

1749
Grundsteinlegung und Bau eines Gotteshauses

1911
wurde die Kirche neu gebaut/ Gasthaus mit großem Saal erbaut

1937
Anbau neuer Klassenräume am Südgiebel des Schulhauses

1943
neues Transformatorhäuschen gebaut

1945
Ende des II. Weltkrieges verliefen Stellungen der deutschen Wehrmacht direkt durch Geesow

1967
neue Milchviehanlage in Betrieb

1969
bis dahin wurde in Geesow Schuldienst bis zur 4. Klasse geleistet

1989
Tabaktrockenanlage wurde als Pilzzuchtfarm benutzt

1993
Der Kirchturm wird renoviert.

1994
Fensterbaufirma übernimmt die Trockenanlage.

1995
Zwei Wohnblöcke wurden renoviert.

24.05.1999
Wiederinbetriebnahme des Horizontalsägegatters

1999
Eröffnung des Technischen Mühlenmuseums Salveymühle 3

10.99
Eröffnung der Pension Salveymühle 3

17.11.2000
Richtfest des Solarenergiefeldes