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Werbig

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Werbig geht auf slawische Siedlungen zurück und wird bereits im 5. Jahrhundert genannt. Der Ort wurde 1225 erstmals urkundlich erwähnt. Im 12. Jahrhundert kam Werbig von Brandenburg zum Besitz des Erzbischhofes Magdeburg. 1180 verwüstete die Armee Heinrich des Löwen und des Kaisers Rotbart die Region. 1558 wird das Dorf durch einen Brand fast völlig zerstört und im Jahr 1638 von der Pest betroffen. Werbig war an die Kleinbahntrasse zwischen Jüterbog und Dahme und an den Kraftpostverkehr angeschlossen.1955 wurde die LPG gegründet.

Werbig ist ein Straßendorf. Die Baustruktur ist im südlichen Dorfteil durch die typischen Vierseithöfe geprägt, während sich im Nordteil mehrgeschossige Wohnhäuser und Einfamilienhäuser befinden. Im Ort befindet sich die Ludwig-Achim-von-Arnim-Schule. Die Dorfkirche ist ein spätromanischer Feldsteinbau mit eingezogenem, kreuzgratgewölbtem Chor und Apsis aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der barocke Fachwerkturm wurde abgetragen.

Einwohner: 256

(Stand 31.12.2017)