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Industriegelände

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Das südlich von Potsdam liegende „Industriegebiet“ ist wirtschaftlich für die Stadt, jedoch auch für die Nachbargemeinde „Nuthetal“, enorm wichtig. Dennoch stehen Anwohner dem Gebiet mit gemischten Gefühlen gegenüber. Zwar schaffen die vielen Firmen und Unternehmen eine enorme Zahl an Arbeitsplätzen, doch fürchten viele die ökologischen Folgen der wirtschaftlichen Expansion. So liegt das Industriegelände am Rand von herrlichen Feuchtauen und Überschwemmungswiesen der „Nuthe“. Dieses Naturschutzgebiet bietet vielen Arten der heimischen Flora und Fauna Schutz. Das Areal steht daher, in Folge seiner Nähe zu dem Industriegelände, unter besonderer Beobachtung des Umweltschutzes. Für Potsdam als Stadt ist das Industriegelände unverzichtbar. Durch die „Energieversorgung Potsdam GmbH (EVP)“ wird Fernwärme und Strom bereitgestellt. Seit 1995 versorgt nun dieses Heizkraftwerk (273 MW thermische Leistung) die Stadt mit Fernwärme und elektrischen Strom und umfasst zur Zeit nahezu 60 Prozent der Potsdamer Wohnungen. So haben sich im Industriegebiet die verschiedensten Unternehmen angesiedelt. Von Getränkemärkten über chemische Außenhandelsgesellschaften, bis hin zu KFZ-Einrichtungen wie der „DEKRA“ oder zahlreichen Fahrschulen. Das Industriegelände Potsdam stellt ein ökonomisches Herz der Landeshauptstadt Brandenburgs dar und ist ein Beweis dafür, dass ein umweltgerechtes „Wirtschaften“ möglich ist. (Text: Marcel Weichenhan)