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Grube

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Das Gebiet von „Grube“ liegt weit hinter den Stadtteilen „Eiche“ und „Bornim“ in einer sehr ländlichen Umgebung, wo die Gänse noch auf Bauernhöfen und die Kühe in selbsterrichteten Koppeln zu Hause sind. Auf einem großen Schornstein im Herzen des Dorfes kann man im Sommer zudem nistende Störche beobachten. Dieser idyllisch in der Natur liegende Stadtteil wurde im Jahre 1745 als eigenständiger Ort gegründet. „Grube“ und den Nachbarort „Leest“ trennt das Naturschutzgebiet „Wublitz“, welches ein herrlicher Wasserarm der Havel ist, der den „Schlänitzsee“ mit dem „Zernsee“ in Werder verbindet und viele Arten der heimischen Flora und Fauna beheimatet. Die Dorfkirche ist denkmalgeschützt und öffnet ihre Türen jeden zweiten Sonntag des Monats für einen Gottesdienst, mit Ausnahme natürlich besonderer Vorkommnisse wie etwa einer Heirat oder eines Begräbnisses. Die „Freiwillige Feuerwehr“ ist in „Grube“ seit 70 Jahren aktiv und mit Recht sehr stolz auf sich. Hin und wieder, so geschehen am 29.9.2001, wird ein „Tag der offenen Tür veranstaltet“, der Groß und Klein die Technik des Feuerlöschens näher bringen soll. Ebenso erwähnenswert ist der Anglerverein „Grube/Leest“, der Teil des „Brandenburgischen Anglerverbandes“ ist. „Grube“ ermöglicht einen Blick auf den ländlichen Teil unserer Zivilisation und ist ein Ort, an dem die Zeit fast stehen zu bleiben scheint. So besteht die Möglichkeit, auf dem benachbarten Reiterhof, gesäumt von Pflaumenbäumen, einen kleinen Ausflug in die Natur zu unternehmen. Wer danach hungrig sein sollte, kann sich in der „Gaststätte Krause“, dem sozialen Dreh- und Angelpunkt des Ortes, stärken. Diese ist wunderschön gelegen und bietet von der Gartenterrasse aus einen herrlichen Blick auf die „Havel“. Wer zudem beim Mittagessen in der Gaststätte sein Interesse an der Geschichte des Dorfes bekunden sollte, wird mit Sicherheit an einen Einwohner verwiesen werden, der sich dazu verschrieben hat, eine Chronik von „Grube“ zu erstellen. Mit etwas Glück wird man dann noch mehr über dieses friedliche Fleckchen Erde im Potsdamer Norden erfahren können. (Text: Marcel Weichenhan)