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Die Straße die in den Tod führte

12.01.2017 bis 26.03.2017

Die Geschichte des Internierungslagers Ketschendorf 1945 bis 1947

 

Vernissage am 12.1.2017 um 17.00 Uhr

 

In der Deka-Siedlung in Ketschendorf, der heutigen Reifenwerksiedlung in Fürstenwalde-Süd, errichtete die sowjetische Besatzungsmacht im April 1945 noch vor dem Ende des zweiten Weltkrieges ein Internierungslager.

 

Mehr als 11.000 Menschen im Alter zwischen 12 und 72 Jahren, Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche wurden hier  ohne Schuldfeststellung unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt.

 

Bis zur Auflösung des Lagers im Februar/März 1947 kamen 4.722 Menschen ums Leben. Sie wurden in Massengräbern verscharrt.

 

Im Osten Deutschlands wurden Überlebende und Angehörige von

Opfern bei Androhung von Strafe zum Schweigen über das Lager verpflichtet.

Die Friedliche Revolution 1989 / 1990 beendete das verordnete Schweigen. Überlebende des Lagers ergriffen die Initiative, das Lager und seine Opfer davor zu bewahren,  vergessen zu werden. 

Seit 1990 finden jährlich Gedenkveranstaltungen statt, um an das Leiden im Lager zu erinnern, der Opfer zu gedenken und zu Frieden, Versöhnung und zur Achtung der Menschenwürde zu mahnen.

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28. Gedenkveranstaltung am 29. April 2017: 11.00Uhr Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche Fürstenwalde-Süd, 12.30Uhr Feier in der Gedenkstätte

 

 

Öffnungszeiten:

Di 10 - 17 Uhr
Mi 13 - 17 Uhr
Do 13 - 18 Uhr
Fr 10 - 17 Uhr
Sa 10 - 17 Uhr
So 13 - 17 Uhr

 

 
 

Veranstalter / Veranstaltungsort

Kulturquartier Mönchenkloster

Mönchenkirchplatz 4
14913 Jüterbog

Telefon (03372) 463113 Stadtinformation